Plagegeister im Garten

Plagegeister im Garten

Zerstörte Pflanzen, Kot im Beet oder Fische, die über Nacht aus dem Teich verschwinden - die meisten Tiere sind zwar niedlich, für Gärtner jedoch oftmals ein Graus.

Viele Tiere zählen zu den ungebetenen Gästen in gepflegten Gärten. Nicht selten hinterlassen sie in Blumen- oder Gemüsebeeten große Schäden oder Duftnoten. Ein gerade frisch bepflanztes Beet wird verwüstet oder die gesamte Gemüseernte zerstört. Im Garten gibt es Vieles, was liebevoll angepflanzt wurde und von Tieren zerstört werden kann. Ein Grund, weshalb selbst professionelle Gärtner zu den unterschiedlichsten, für Tiere und die Landschaft unbedenklichen, Methoden greifen, um ungewollte Besucher im eigenen Garten zu verhindern.

 

Die Katze

Wer kennt das nicht: die verschmuste, süße Nachbarkatze buddelt im frisch gepflanzten Blumenbeet, markiert Baumstämme oder hinterlässt ihre unangenehmen „Spuren“ im Sandkasten der Kinder. Eigentlich sind die ausgesprochen intelligenten Mäusejäger sehr reinliche und rücksichtsvolle Zeitgenossen, denn nach ihrem Toilettengang verbuddeln sie ihr „Geschäft“ sehr sorgfältig. Stoßen sie auf ein Beet, in dem erst kürzlich Blumen und Gemüse gepflanzt wurden oder gar einen Sandkasten, verstehen sie dies leider oftmals fälschlicherweise als willkommene Einladung.

 

Der Graureiher

Der Graureiher ist ein außergewöhnlicher und seltener Gast in unseren Gärten. Mancherorts hat er die Angewohnheit, sich am Gartenteich niederzulassen und dort Fische, Molche und Frösche zu jagen. Insbesondere während der Brutzeit kann er innerhalb kürzester Zeit den Teich leer fischen. Manchmal reicht es schon aus, den Teich mit Netzen zu überspannen oder im Uferbereich Drähte zu spannen, um sein Einschreiten vom Ufer ins Gewässer zu verhindern.

 

Der Marder

Ein „unsichtbarer“ Gast in unseren Gärten ist der Marder. Er ist dämmerungs- und nachtaktiv, einzelgängerisch und ganzjährig aktiv. Er ist ausgesprochen territorial und markiert seine Reviergrenzen mit Urin und einem Sekret seiner Analdrüsen. Als Ruheplatz oder zur Aufzucht seiner Jungen zieht es ihn manchmal in unsere Häuser, Schuppen oder Garagen. Dort kann er zu einem unangenehmen Plagegeist werden und es kann außerordentlich schwierig werden, ihn zum Umsiedeln zu bewegen.