Gemüseanbau planen

Gemüseanbau planen

Während die Gartenarbeiten im Winter nahezu ruhen, bleibt genügend Zeit, um sich Gedanken für die nächste Gemüsesaison zu machen.

Gemüse aus dem eigenen Garten bietet noch viel mehr als die Erspanis des Gemüseeinkaufs. Frisches Gemüse findet in wenigen Schritten seinen Weg in die Küche und versorgt uns mit zahlreichen Vitaminen sowie Mineralstoffen. Darüber hinaus können wir die natürliche Pflanzenentwicklung von der Aussaat bis zur Ernte verfolgen und uns daran erfreuen. Dies macht den eigenen Gemüsegarten für viele Menschen zu einem zentralen Bestandteil der Gartengestaltung.

Bei der Planung des Gemüseanbaus spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle, wie etwa persönliche Vorlieben, Familiengröße sowie die zur Verfügung stehende Fläche. Nicht zu vergessen ist die Zeit, die für die regelmäßig anfallenden Pflegearbeiten benötigt wird. Während die Gartenarbeiten im Winter nahezu ruhen, bleibt genügend Zeit, um sich Gedanken für die nächste Gemüsesaison zu machen.

Gemüse aus dem eigenen Garten bietet noch viel mehr als die Erspanis des Gemüseeinkaufs. Frisches Gemüse findet in wenigen Schritten seinen Weg in die Küche und versorgt uns mit zahlreichen Vitaminen sowie Mineralstoffen.
Darüber hinaus können wir die natürliche Pflanzenentwicklung von der Aussaat bis zur Ernte verfolgen und uns daran erfreuen. Dies macht den eigenen Gemüsegarten für viele Menschen zu einem zentralen Bestandteil der Gartengestaltung.

Bei der Planung des Gemüseanbaus spielen die unterschiedlichsten Faktoren eine Rolle, wie etwa persönliche Vorlieben, Familiengröße sowie die zur Verfügung stehende Fläche. Nicht zu vergessen ist die Zeit, die für die regelmäßig anfallenden Pflegearbeiten benötigt wird.

Informationsquellen zur Planung des Gemüsegartens

Wertvolle Tipps und Informationen zum Gemüseanbau sind in zahlreichen Fachmagazinen zu finden. Dies steigert nebenbei auch die Vorfreude auf das Gärtnern.

 

Was ist bei der Auswahl der Gemüsekulturen zu berücksichtigen?

Ein sorgfältig erstellter Anbauplan bietet beste Voraussetzungen für eine reiche Ernte und viel Freude am eigenen Gemüsegarten. Die verschiedenen Gemüsearten unterscheiden sich in ihrer Lebensweise erheblich voneinander. Beispielsweise werden Pflanzen nach ihren Nährstoffansprüchen eingeteilt. Pflanzen, die einen hohen Gehalt an Nährstoffen erfordern, sind sogenannte "Starkzehrer" (z. B. Kartoffeln, Tomaten, Erdbeeren, Sellerie, Rhabarber, verschiedene Kohlarten). "Mittelzehrer" weisen einen mäßigen Nährstoffanspruch auf (z. B. Paprika, Zucchini, Gurke, Salat, Möhren, Zwiebel). "Schwachzehrer" sind Pflanzen, die mit wenigen Nährstoffen auskommen (z. B. Kräuter, Bohnen, Erbsen, Radieschen).

Darüber hinaus unterscheiden sich die Pflanzen in ihrer Wurzeltiefe (sogenannte "Flachwurzler" und "Tiefwurzler") sowie in ihrer Anfälligkeit für Schädlinge. Diese und andere Unterschiede können in Pflanzenkombinationen ausgenutzt werden. Dadurch wird ein einseitiger Entzug von Nährstoffen verhindert und die Pflanzen behindern sich nicht gegenseitig in ihrem Wachstum.

Auf diese Weise kann wesentlich zur Gesundhaltung des Bodens und der angebauten Pflanzen beigetragen werden. Dementsprechend sollten bei der Anbauplanung zwei wesentliche Grundsätze berücksichtigt werden:

Mischkultur
Dabei handelt es sich um den zeitgleichen Anbau von verschiedenen Gemüsekulturen auf demselben Beet. Gute Partner sind etwa Möhren und Zwiebeln, da sie sich durch das Ausscheiden von bestimmten Pflanzenstoffen gegenseitig fördern. Diese Stoffe halten jeweils bedeutende Schädlinge des Partners (Möhrenfliege und Zwiebelfliege) fern. Vermieden werden sollte beispielsweise der Anbau von Kartoffeln neben Tomaten, da beide vom pilzlichen Erreger Phythophora infestans (Kraut- und Braunfäule an Tomate bzw. Kraut- und Knollenfäule an Kartoffel) befallen werden und sich somit gegenseitig infizieren können.

Fruchtfolge oder Fruchtwechsel
Darunter ist die zeitliche Abfolge von Gemüsekulturen in einem Beet zu verstehen.
Durch Fruchtwechsel wird einerseits ein kulturspezifischer Nährstoffentzug verhindert und andererseits werden wirtsspezifische Krankheitserreger nicht gefördert. Denn zahlreiche Pilzkrankheiten wie etwa Falscher Mehltau, Verticillium, Fusarium oder Kohlhernie und auch tierische Schaderreger wie Nematoden, Möhren- und Zwiebelfliege können im Boden überdauern. Bei der Fruchtfolge erfolgt ein jährlicher Wechsel der Pflanzenfamilien. Darüber hinaus wechseln sich die Kutluren auch hinsichtlich ihrer Eigenschaft als Stark-, Mittel- und Schwachzehrer und in ihrer Wurzeltiefe.

Bitte beachten: Manche Gemüsearten können mehrere Jahre auf demselben Beet belassen werden. Bei Erdbeeren beispielsweise wird erst nach 2 bis 3 Jahren der Standort gewechselt.

 

Bau eines Hochbeetes

Gemüse kann in den unterschiedlichsten Formen angebaut werden, klassischerweise in eben erdigen Beeten oder in einem Hügelbeet.
Voll im Trend liegen

Hochbeete, die auf kleinstem Raum eine reiche Ernte von zahlreichen Gemüsekulturen ermöglichen. Die Anlage ist während des gesamten Jahres möglich. Wird es bereits im Winter gebaut, kann im Frühjahr das Augenmerk ganz auf die Bepflanzung gelegt werden.