Kartoffeln pflanzen im Kübel

Kartoffeln pflanzen im Kübel

Auch ohne Garten lassen sich Kartoffeln anbauen – nämlich in großen Töpfen und Kübeln! Der Kartoffelanbau im Kübel ist speziell für Kinder ein spannendes Projekt mit Lerneffekt und reicher Ernte. Die Kinder können beobachten, wie sich aus einer selbst gesetzten Knolle eine Pflanze entwickelt, die ihrerseits neue Früchte hervorbringt. 

Je nach Sorte werden Kartoffeln ab Ende März bis Mai gepflanzt. 
Bitte beachten: Sämtliche grünen Pflanzenteile der Kartoffel sind giftig und daher nicht essbar! Verzehrt werden die im Erdreich gebildeten Knollen. Botanisch handelt es sich um Verdickungen der Wurzel. Kartoffeln sind aufgrund des hohen Gehalts an Vitamin C und Kalium sehr gesund.

Material

  • 10 L Kübel
  • Eine handvoll Blähton oder Tonscherben
  • Hochwertige Erde
  • 1 Saatkartoffel (erhältlich in Bau- /Gartenmärkten)

Kartoffel im Kübel

Anbau

Der Kartoffelanbau im Kübel ist kinderleicht:

  1. Abzugslöcher bohren: Falls noch nicht vorhanden, müssen Abzugslöcher in den Kübel gebohrt werden. Andernfalls kommt es zur Staunässe, wodurch die Kartoffeln später faul werden.
     
  2. Kies in den Kübel füllen: Eine dünne Schicht aus Kies in den Kübel füllen, sodass der Boden leicht bedeckt ist. Dies ist der „Filter“, damit nur das Wasser und nicht die Blumenerde ausgespült wird. 
     
  3. Mit Substral -Erde befüllen: Es ist nur etwa eine handbreit Erde notwendig. Ideal geeignet ist beispielsweise Naturen Bio Tomaten- & Gemüseerde. Diese Erde ist angereichert mit organischem Substral Naturen-Dünger und sorgt für eine ausgewogene Nährstoff- und Wasserversorgung der Kartoffeln und anderen Gemüsekulturen.
     
  4. Eine Kartoffel auf die Erde legen: Damit die Kartoffel nicht austrocknet, wird sie etwas angedrückt und circa 5 cm dick mit Erde abgedeckt. Anschließend angießen.
     

Pflege

Während des Wachstums ist auf regelmäßige Bewässerung zu achten, da Kartoffeln sehr durstig sind. Außerdem muss der Keimling regelmäßig "angehäufelt" werden. Das heißt, sobald der Keimling etwa 5 bis 10 cm aus dem Substrat gewachsen ist, sollte neue Erde nachgefüllt werden, bis nur noch die obersten grünen Blätter sichtbar sind. Dadurch entwickelt die Kartoffelpflanze mehr Seitentriebe und Kartoffelknollen.

Dieser Vorgang wird solange wiederholt, bis die Erde etwa 2 bis 3 cm unterhalb des Kübelrandes heran reicht. 
Da Kartoffeln sehr hungrig sind, sollte jetzt außerdem nachgedüngt werden, beispielsweise mit

Substral Naturen Gartendünger Bio. Dieser organisch-mineralische Volldünger besteht aus 100 % natürlichen Inhaltsstoffen und versorgt Kartoffeln sowie andere Obst-, Gemüse- und Zierpflanzen bis zu 3 Monate lang mit wertvollen Nährstoffen und Spurenelementen. Aufgrund der speziellen Zusammensetzung wird die Fähigkeit des Bodens zur Nährstoff- und Wasserspeicherung erhöht, was den Pflanzen nachhaltig zugute kommt. Das staubfreie Minigranulat lässt sich außerdem bestens verteilen.

Ernte

Sobald die oberirdische Pflanzenteile der Kartoffelpflanze beginnen zu welken, wird es Zeit für die Ernte! Wenn das Kraut der Kartoffel ganz vertrocknet und flach auf dem Eimer liegt, kann es abgeschnitten werden. Zur Ernte der Kartoffel einfach den Kübel umkippen und die Kartoffeln absammeln!

Wenn die Kartoffeln dann alle ausgelesen sind, sollten sie noch etwas auf Zeitung getrocknet werden bevor sie eingelagert oder gegessen werden können.