Rosen - Pflanzung und Gestaltung

Das Frühjahr ist ein guter Zeitpunkt, um Rosen zu pflanzen. Die "Königin der Blumen" mit ihren Tausenden von Sorten ist äußerst vielseitig verwendbar und somit nach wie vor eine der beliebtesten Gartenpflanzen.

 

Artenvielfalt der Rosen

Rosen waren bereits bei den alten Griechen der Antike beliebte Zierpflanzen und haben bis heute ihren Stellenwert als "Königin aller Blumen" bewahrt. Die ursprünglichen "Wildrosen" der Gattung Rosa wachsen meist strauchartig und zeichnen sich durch ungefüllte Blüten aus, die nur einmal im Jahr blühen. Aufgrund von Züchtungen ist heute eine große Vielfalt mit mehr als 25.000 Rosensorten erhältlich: Rosen, die ungefüllte oder gefüllte Blüten in den unterschiedlichsten Farben tragen, einmal im Jahr oder öfters blühen, und dabei ein leichtes bis kräftiges Aroma verströmen.

 

Wuchsformen

Rosen können unterschiedliche Wuchsformen annehmen:

  • Strauchrosen: Dazu zählen die Wildrosen und viele alte Gartenrosen. Sie werden meist 3 bis 4 m hoch und breit und entwickeln lange, bogenförmige Triebe, weshalb sie besonders viel Platz im Garten benötigen. "Moderne" Strauchrosen vereinen Merkmale von alten und neuen Sorten und sind sehr vielgestaltig – gebogen, aufrecht, oder kompakt mit ein- oder mehrmals blühenden Blüten.
  • Busch- oder Beetrosen: Sind bei einer Höhe von 40 bis100 cm recht kompakt. Sie bringen stets mehrmals im Jahr Blüten (gefüllt oder einfach) hervor. Zwergrosen, die bloß 30 cm hoch werden, sind sogar für Balkonkästen und Töpfe geeignet. Einige niedrig wachsende Rosensorten machen sich auch gut als Bodendecker.
  • Stammrosen: Buschrosen können auf einen Stamm von circa 40 bis 90 cm Höhe veredelt werden.
  • Kletterrosen: Diese bilden lange Ranken, die beispielsweise an Hausmauern, Zäunen und Pergolen empor klettern.
  • Solitärpflanze oder mit einem Kombipartner?
    Rosen sind ein wahrer Blickfang im Garten – egal ob sie einzeln stehen oder in der Gruppe arrangiert sind. Mit Strauchrosen lassen sich edel anmutende Hecken erzeugen. Wunderschön sind zudem Kombinationen mit anderen Ziersträuchern wie beispielsweise Lavendel. Ideale Partner sind auch zahlreiche Stauden wie z. B. Stauden-Salbei, Rittersporn, Schleierkraut, Margeriten oder Kissenastern. Bitte beachten: Die Farben und Wuchsformen der Rosen und Stauden sollten harmonisch zueinander passen. Außerdem müssen die Kombipartner ähnliche Standortansprüche aufweisen!
  • Standortwahl
    Rosen bevorzugen sonnige Standorte mit guter Luftzirkulation, gedeihen aber auch im Halbschatten. Unser Tipp: Dunkelrote Sorten behalten im Halbschatten ihre Blütenfarbe besonders lange. Allzu heiß und trocken wie etwa an einer südseitigen Hauswand sollte es hingegen nicht sein, da hier die Rosen leiden. Außerdem benötigen Rosen ausreichend Platz zum Wachsen. Dies gilt auch für ihre Wurzeln, weshalb Rosen nicht zu nah oder gar unter große Bäume oder Sträucher gepflanzt werden sollten. Rosen mögen einen tiefgründigen Boden mit guter Wasser- und Luftführung.
  • Pflanzung
    Rosen können im Frühjahr gepflanzt werden, sobald kein Bodenfrost mehr herrscht, ab etwa Anfang März. Auch der Herbst ist ein sehr guter Pflanzzeitpunkt für wurzelnackte Ware, da die Pflanzen in dieser Jahreszeit weniger Trocken- und Hitzestress erfahren und bis zum Winter noch ausreichend Wurzeln bilden können. Um die Wurzelverzweigung anzuregen, werden die Wurzeln vor der Pflanzung auf 20 cm zurück geschnitten.

Die Pflanzung erfolgt in wenigen Schritten:

  • Rosen in Wasser tauchen: Damit sich die Wurzeln bereits vor der Pflanzung mit Wasser vollsaugen können, werden die Rosen bis zur Veredelungsstelle 24 Stunden in ein Wasserbad gelegt.
  • Pflanzloch ausheben: Dieses sollte circa 30 cm tief ausgehoben werden, damit die Wurzeln ausreichend Platz finden. Der Durchmesser sollte ebenfalls 30 bis 40 cm betragen.
  • Richtige Pflanztiefe: Die Veredelungsstelle sollte 5 cm unter der Erdoberfläche liegen, damit sie vor Witterungseinflüssen geschützt ist.
  • Substrat einarbeiten: Zur Verbesserung der Bodenverhältnisse empfiehlt sich, unter die ausgehobene Gartenerde ein hochwertiges Substrat zu mischen, wie etwa Substral Rosenerde. Die gute Nährstoff- und Wasserspeicherkapazität dieser Spezialerde fördert ein kräftiges und gesundes Wachstum der Rosen und ist zudem mit Substral-Dünger angereichert. Das Pflanzloch mit dieser Erdenmischung auffüllen.
  • Andrücken: Erde rund um den Strauch vorsichtig antreten. Dadurch wird ein direkter Bodenkontakt der Wurzeln hergestellt und zudem für die Stabilität der Rose gesorgt.
  • Angießen: Die frisch gepflanzte Rose sollte in einem Radius von 30 bis 45 cm gut bewässert werden.
  • Pflegemaßnahmen
    Für ein gesundes Wachstum und eine reiche Blütenbildung der Rosen sind entsprechende Pflegemaßnahmen wie Schnitt und ausgewogene Düngung nötig. Wir geben Ihnen Tipps zur Frühjahrskur von Rosen sowie zur Rosenpflege im Sommer.

 

Unser Tipp:

Wenn trotz richtiger Standortwahl und mit Hingabe durchgeführter Pflegemaßnahmen ein Schädlingsbefall nicht verhindert werden kann, ist Handeln gefragt. Rasch und effizient können beißende und saugende Schaderreger wie z. B. Blattläuse, Blattrollwespen oder Blattwespen mit dem systemischen Mittel Substral Celaflor Schädlingsfrei Careo Rosenspray** bekämpft werden. Durch den Ölanteil werden außerdem die Larven- und Eistadien erfasst.

Auch zahlreiche Pilzkrankheiten können den Rosen zu schaffen machen. Spätestens bei Befall von Echtem Mehltau, Rosenrost oder Sternrußtau sollten die Rosen mit Substral Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol behandelt werden. Das Mittel zeichnet sich durch seine vollsystemische und heilende Wirkung aus. Im Abstand von jeweils 10 bis 14 Tagen können je nach Befallsdruck bis zu sechs Spritzungen durchgeführt werden.

Wenn gleichzeitig ein Befall durch eine Pilzerkrankung sowie durch tierische Schädlinge (außer Spinnmilben) vorliegt, ist Substral Celaflor Combi-Rosenspritzmittel die richtige Wahl. Das Combi-Produkt ermöglicht die Mischung von Substral Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat** mit Substral Celaflor Rosen-Pilzfrei Saprol und sorgt auf diese Weise für einen Rundumschutz der Rosen.