Echter Mehltau an Rosen

Echter Mehltau an Rosen

Beschreibung

Weiße, mehlige Flecken auf den Blättern, Blatt- und auch Blütenstielen zahlreicher Zierpflanzen. Bei trocken-warmer Witterung rasche, flächendeckende Ausbreitung. Bei Ziergehölzen sind die aus den im Vorjahr infizierten Knospen herauswachsenden Triebe und Blätter schon mit einem weißlichen Belag überzogen. Die Blätter werden bräunlich, sie verkümmern und fallen ab. Triebe und Blüten deformieren. Betroffene Gehölze wachsen von Jahr zu Jahr schwächer. Besonderheit: Es sind keine Niederschläge für eine Massenausbreitung erforderlich.

 

Maßnahmen

Stark befallene Triebspitzen beziehungsweise Blattbereiche direkt ausschneiden. Spätestens bei Sichtbarwerden erster Symptome mehrfach mit Fungiziden behandeln. Beim Gießen die Blätter nicht benetzen. Regelmäßige Kontrollen und frühzeitige Spritzungen erhöhen den Bekämpfungserfolg. Befallenes Herbstlaub aufrechen und entsorgen.

 

Tipp

Stimmt es, dass Echter Mehltau auch als Schönwetterpilz bezeichnet wird? Wird Befall mit Mehltau nicht eher durch feuchtes Wetter begünstigt?

 

Echter Mehltau, der aussieht wie ein weißer, mehlartiger Niederschlag, mag es wie alle Pilzsporen feucht-warm. Der Echte Mehltau wird durch hohe Luftfeuchte begünstigt, ist jedoch nicht auf Niederschläge oder Blattnässe angewiesen. Was ihm durchweg gut tut, ist Wärme – von daher trifft die umgangssprachliche Bezeichnung des Schönwetterpilzes absolut zu.

 

Anwendungszeitraum

März bis September