Sitkafichtenlaus

Sitkafichtenlaus

Ein bedeutender Schädling an der Fichte ist die Sitkafichtenlaus, die bis weit in den Winter hinein schädigend aktiv ist. Sie tritt vor allem an Sitkafichten, Blaufichten, Omorikafichten und seltener an der heimischen Rotfichte sowie an Douglasie und Tanne auf.

 

Merkmale & Schadbild

Die zu den Blattläusen zählende Sitkafichtenlaus ist circa 2 mm groß, grün gefärbt mit roten Augen. Die Tiere saugen hauptsächlich an den älteren Nadeln an den inneren und unteren Astbereichen. Dadurch erscheinen zunächst gelbliche Flecken an den Nadeln, die anschließend verbräunen und abfallen. Einjährige Triebe werden hingegen nicht befallen. Ein Befall über mehrere Jahre hinweg kann zum Verkahlen ganzer Astpartien und schließlich sogar zum Absterben der Bäume führen. Ist der Winter mild, können die Schäden besonders massiv ausfallen.

 

Entwicklung

Der Entwicklungszyklus hängt stark von den Witterungsbedingungen ab:
Von etwa Oktober bis Dezember treten ungeflügelte Weibchen und geflügelte Männchen auf. Nur bei tiefen Temperaturen von circa -15 °C werden nach der Befruchtung braun-schwarze Eier gebildet. Diese überwintern an den Nadeln, woraufhin im Frühjahr ab etwa März/April die Larven schlüpfen. Etwa im Mai entwickeln sich auch geflügelte Weibchen, wodurch eine weitere Verbreitung stattfindet. Sind die Winter milder, werden keine Eier gebildet. Stattdessen überwintern die erwachsenen Läuse und können daher aufgrund ihrer fortwährenden Saugtätigkeit erheblichen Schaden anrichten. Selbst bei Temperaturen um null Grad vermehren sie sich. Erst im Sommer wird die Population aufgrund der hohen Temperaturen sowie dem Vorhandensein von Fressfeinden wie z. B. Marienkäfer auf natürliche Weise deutlich reduziert.

 

Maßnahmen

Vorbeugung:
Gesunde Pflanzen sind widerstandsfähiger gegenüber Schädlingen. Daher ist als vorbeugende Maßnahme auf die geeigneten Standortbedingungen zu achten: Zu feuchte sowie zu trockene, nährstoffarme Böden sollten vermieden werden. Wichtig sind außerdem eine regelmäßige Wasserversorgung sowie eine ausgewogene Nährstoffversorgung, die durch Einarbeitung von Substral Osmocote Buchs & Hecken Dünger im Frühjahr gewährleistet ist. Die speziellen Düngerperlen geben die Nährstoffe bedarfsgerecht über einen Zeitraum von sechs Monaten an die Pflanzen ab.

Klopfprobe:
Es ist ratsam, von Oktober bis Dezember und März bis Mai die Bäume regelmäßig auf einen Befall der Sitkafichtenlaus mittels "Klopfprobe" zu kontrollieren: Dazu ein weißes Blatt Papier unter die geschädigten Äste halten und auf die darüber liegenden, noch begrünten Äste klopfen. Herunterfallende grüne Läuse sind so leicht erkennbar. Bei mehr als fünf Läusen sind Bekämpfungsmaßnahmen empfehlenswert.

Bekämpfung:
Erwachsene Tiere und Larven können mittels

SUBSTRAL Celaflor Schädlingsfrei Careo Konzentrat** bekämpft werden. Alternativ kann auch SUBSTRAL Naturen Schädlingsfrei Zierpflanzen Konzentrat** eingesetzt werden, das neben den erwachsenen Läusen und Larven auch die Eier erfasst. Wiederholte Spritzungen (3 Anwendungen im Abstand von je 10 Tagen) sollten an frostfreien Tagen durchgeführt werden. Behandlungen vor dem Austrieb mit SUBSTRAL Naturen Schädlingsfrei Zierpflanzen Konzentrat** bekämpfen die überwinternden Stadien.