Weiße Fliege

Weiße Fliege

Wenn Sie Ihre Pflanzen berühren, schwirren unzählige, winzige weiße Insekten auf? Dann liegt ein Befall der sogenannten "Weißen Fliege" vor, einem bedeutenden Pflanzenschädling.

Die Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum) ist eigentlich eine Mottenschildlaus und zählt somit zu den saugenden Pflanzenschädlingen.

Ihre Bezeichnung als Fliege verdankt sie ihrem äußeren Erscheinungsbild: Die erwachsenen Tiere sind circa 2 bis 3 mm groß und geflügelt. Sie sind von einer weißen Wachsschicht bedeckt, die ihnen eine weiße Farbe verleiht und sie außerdem vor äußeren Einflüssen wie Austrocknung schützt. Sie sitzen überwiegend auf der Blattunterseite. Bei Berührung der Pflanzen fliegen häufig ganze Schwärme auf, setzen sich aber nach kurzer Zeit wieder auf die Pflanzen.

Die Weiße Fliege wird durch feucht-warme Bedingungen gefördert. Diese herrschen häufig in Gewächshäusern und Wintergärten, wo die Weiße Fliege als besonders gefürchteter Schädling auftritt. Aber auch im Freiland können nahezu alle Pflanzen von ihr befallen werden, wie Gemüse, Kräuter, Zierpflanzen und auch Obstgehölze.

 

Schaden

Ähnlich wie Blatt- und Schildläuse schädigt die Weiße Fliege (erwachsene Tiere und Larven) die Pflanzen aufgrund ihrer Saugtätigkeit. Dadurch kommt es außerdem zur Bildung von Honigtau, auf welchem sich häufig Rußtaupilze ansiedeln. Befallene Pflanzen werden unansehnlich, kümmern und werfen vergilbte Blätter frühzeitig ab.

 

Achtung Massenvermehrung!

Die Weiße Fliege legt bis zu 400 Eier auf der Blattunterseite ab. Daraus entwickeln sich gelblich bis grünlich gefärbte, schildlausähnliche Larven, die sich anschließend zu den geflügelten Tieren verpuppen. Unter warmen Bedingungen (circa 20 °C) dauert die Entwicklung vom Ei bis zum erwachsenen Tier nur drei Wochen. Pro Jahr können fünf bis zehn Generationen auftreten! Vor allem im Gewächshaus kommt es daher oft zu einer regelrechten Massenvermehrung.

Maßnahmen

Je früher ein Befall erkannt wird, desto besser. Daher ist es ratsam, Substral® Naturen® Gelbtafeln aufzuhängen, um erwachsene Weiße Fliegen abzufangen und dadurch einen Befall kontrollieren zu können.

Spätestens beim Sichtbarwerden der ersten Tiere sollten betroffene Pflanzen sorgfältig behandelt werden. Dazu eignen sich Spritzungen mit z. B. Substral® Naturen® Bio Schädlingsfrei Zierpflanzen Konzentrat**oder Substral® Naturen® Bio Schädlingsfrei Obst und Gemüse Konzentrat**. Diese Produkte enthalten den natürlichen Wirkstoff Rapsöl. Es fallen keinerlei Wartezeiten an, sodass Obst und Gemüse unmittelbar nach der Anwendung verzehrt werden kann! Wiederholungsspritzungen sind im Abstand von 7 bis 10 Tagen ratsam. Wichtig ist eine gründliche Benetzung aller Pflanzenteile, auch Blattunterseiten, zumal die Tiere hier bevorzugt saugen!

Alternativ kann die Weiße Fliege an Zierpflanzen mit Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat**sowie im Gewächshaus an Gemüse (Tomaten, Aubergine, Paprika) mit Celaflor® Schädlingsfrei Careo® Konzentrat für Gemüse** bekämpft werden. Der vollsystemische Wirkstoff dieser Produkte wird in den Leitungsbahnen der gesamten Pflanze transportiert und im Neuzuwachs verteilt. Dadurch werden saugende Schädlinge auch dann bekämpft, wenn sie nicht direkt getroffen werden.