Trockenschaden an Thuja

Trockenschaden an Thuja & Co

Ein Verbräunen der Thuja-Hecke und von anderen Nadelbäumen bereitet so einigen Gartenbesitzern Kopfzerbrechen. Wenn sich die Nadeln von Thuja, Fichte, Tanne oder von anderen Nadelbäumen gelb färben, verbräunen und schließlich abfallen, kommt es zur sogenannten "Nadelschütte". Dafür gibt es verschiedenste Ursachen.

 

Standort Probleme

Natürliche Alterung

Eine Vergilbung der Thujen beginnt mit den ältesten Nadeljahrgängen (von Innen) ca.im Mai oder Juni und ist auf eine natürliche Alterung der Bäume zurückzuführen. Die Nadeln verbräunen und werden abgeworfen. Dieser natürliche Nadelverlust wird als "Ausputzen" bezeichnet.

Ungünstige Standortbedingungen und Witterungseinflüsse, eine mangelhafte Nährstoffversorgung sowie unzureichende Pflanzenpflege können zu einer frühzeitigen "Nadelschütte" führen. Damit leider nicht genug sind derart geschwächte Pflanzen anfälliger für tierische und pilzliche Schaderreger sind. So beliebt die Thuja als Heckenpflanze auch ist, so können doch einige Probleme auftreten.

Für ein langfristig gesundes Pflanzenwachstum müssen die artspezifischen Standortansprüche erfüllt werden. Die Thuja beispielsweise mag schwach saure bis kalkhaltige Böden (pH 6 bis 7,5). Wird mittels Bodenuntersuchung ein zu niedriger pH-Wert festgestellt, solltest du eine entsprechende Kalkung, beispielsweise mit SUBSTRAL® Naturen® Bio Kalk vornehmen. Dieser hochwertige Kalk aus Meeresalgen enthält neben Calcium auch Magnesium, das die Grünfärbung der Thujen fördert.

Trockenschaden

Eine der Hauptursachen für ein Verbräunen von Thuja & Co ist Trockenheit! Insbesondere Flachwurzler wie die Thuja oder Fichte, deren Wurzeln relativ nahe zur Bodenoberfläche verlaufen, reagieren empfindlich auf Trockenheit. Die vorherrschenden Witterungsbedingungen beeinflussen wesentlich den Wasserbedarf der Pflanzen.

Im Sommer, wenn es heiß und windig ist, verdunstet die Thuja mehr Wasser als bei kühleren Temperaturen und Windstille. Das bedeutet, dass du im Sommer je nach Wetterlage ausgiebig und regelmäßig gießen solltest. Thujen haben einen durchschnittlichen monatlichen Wasserbedarf von 20 mm pro m². Diese Menge an Wasser darf nicht unterschätzt werden. Zu beachten sind außerdem die individuellen Bodenverhältnisse. Ein eher sandiger Boden kann Wasser nicht so gut halten und speichern wie ein humoser oder lehmiger Boden.

Trockenheit kann nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter zum Problem werden. Denn Thujen und andere Nadelgehölze verdunsten als immergrüne Pflanzen auch im Winter Wasser. Bei gefrorenem Boden können sie jedoch nicht genügend Wasser aufnehmen. Diese sogenannte "Frosttrocknis" kann zu massiven Trockenschäden in Form von Nadelverbräunungen und Nadelverlusten führen. Diese Schäden des Winters äußern sich bei Nadelgehölzen übrigens oft erst nach einigen Monaten! Du solltest daher auch in der kalten Jahreszeit an frostfreien Tagen deine immergrünen Pflanzen gießen.

Am besten vorbeugen!

Neben der geeigneter Standortwahl trägt auch die Nährstoffversorgung wesentlich dazu bei, dass Thuja & Co sich gesund und kräftig entwickeln. Ideal versorgt sind sie beispielsweise mit SUBSTRAL® Naturen® Koniferen- & Heckendünger Bio. Dieser organisch-mineralische Volldünger enthält 100 % natürliche Inhaltsstoffe und versorgt deine Heckenpflanzen bis zu 3 Monate mit Nährstoffen.

Alternativ kannst du einen mineralischen Langzeitdünger wie SUBSTRAL® Langzeit Depotdünger für Buchs & Hecken verwenden. Dieser setzt die Nährstoffe bedarfsgerecht in Abhängigkeit von Temperatur und Wasserversorgung über einen Zeitraum von 6 Monaten frei. Somit genügt eine einmalige Anwendung pro Saison. Noch bequemer kannst du mit SUBSTRAL® Thuja-Vital deine Pflanzen versorgen, indem du den Flüssigdünger dem Gießewasser dazufügst.

Trockenschäden an Thuja & Co können weitgehend vermieden werden, indem während trockener Witterungsperioden auf eine gute Wasserversorgung geachtet wird.  Auch während der Wintermonate bitte auf die Bewässerung bei frostfreier Witterung nicht vergessen. Dies gilt nicht nur für Thujen und Nadelgehölze, sondern auch für alle anderen Immergrüne wie z.B. Buchs, Rhododendron und Kirschlorbeer! Tipp: achte schon im Herbst darauf, dass dein immergrünen Pflanzen gut mit Wasserversorgt sind, damit sie nicht gestresst in den Winter gehen.

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