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Brennnessel bekämpfen

Was sind Brennnesseln?

Schon Kinder kennen und meiden die Brennnessel. Da sie nahezu überall wachsen kann, ist die Pflanze mit ihren charakteristischen Blättern hierzulande ein bekannter Anblick.

Die Brennnessel (Urtica) gehört zu der Familie der Brennnesselgewächse (Urticaceae). Weltweit finden sich über 30 Arten. In Deutschland sind nur vier Arten vertreten: Die Große Brennnessel (Urtica dioica) und die Kleine Brennnessel (Urtica urens) sind die häufigsten Arten. Weniger üblich ist die Röhricht-Brennnessel (Urtica kioviensis) und die Pillen-Brennnessel (Urtica pilulifera).

Die nährstoffreiche Brennnessel ist vielseitig anwendbar: als Wildkraut in der Küche, als Heilkraut und als Nahrung für Insekten wie Schmetterlingsraupen. Zudem kann aus der Brennnessel Dünger hergestellt werden – im Bio-Garten ist sie eine wichtige Pflanze. Die positiven Eigenschaften der Brennnessel kannst du mit SUBSTRAL® Naturen® Grundstoff Urtica ideal einsetzen. 

Am falschen Ort ist die Brennnessel mit ihren vielen Wurzelläufern und ihren Brennhaaren jedoch ein unbeliebtes Wildkraut. Wie du die Brennnessel bekämpfst und aus deinem Garten langfristig entfernen kannst, erfährst du hier. 


Das Schadbild von Brennnesseln

Die ein- bis mehrjährigen, krautigen Pflanzen wachsen vor allem auf stickstoffhaltigen Böden und gehören zu den Stickstoffzeigern. Brennnesseln verdrängen Pflanzen, die auf solchen Böden im Vergleich weniger gut gedeihen. 

Die Brennnessel bildet schnell Horste und vielfach verzweigte Wurzelwerke. Hat sie sich einmal etabliert, ist sie schwer wieder loszuwerden. Mit ihren Wurzelausläufern kann sich die Brennnessel im gesamten Garten ausbreiten und durch Selbstaussaat vermehrt sie sich effizient.


Was hilft gegen Brennnessel?

Wenn du Brennnesseln entfernen möchtest, solltest du schon beim ersten Sichten aktiv werden. Brennnesseln bekämpfst du am effizientesten und besten im Frühjahr, bevor die Blütezeit im April einsetzt. 

Mit diesen Maßnahmen und Mittel gegen Brennnessel kannst du das Unkraut aus deinem Garten entfernen:


Brennnessel mit der Hand entfernen

Jäten ist vor allem bei jungen Pflanzen effektiv, da ihr Wurzelwerk noch nicht vollends ausgebildet ist. Mit einem Unkrautstecher kannst du die Brennnessel entfernen und mitsamt der Wurzel aus dem Boden ziehen. Bei feuchter Erde funktioniert das am besten.


Den Boden umgraben

Wenn eine größere Fläche mit Brennnesseln zugewuchert ist, mähe diese mit einem Freischneider ab. Grabe danach den Boden um und entferne dabei alle Wurzeln, damit es nicht zu erneutem Wachstum kommt. 

Brennnessel mit Mulch bekämpfen 

Für diese Methode benötigst du etwas Geduld. Mähen die Brennnesseln möglichst niedrig ab. Decken die Flächen anschließend mit schwarzer Mulchfolie oder einer dicken Schicht natürlichem Mulch (z. B. Rindenmulch) ab. Wichtig ist, dass kein Licht mehr durchkommt. Wenn nach mehreren Wochen unter der Schicht alle Brennnesseln abgestorben sind, grabe die Erde um und entferne die Wurzeln.

Mittel gegen Brennnessel

Mit dem biologisch abbaubaren Roundup® EXPRESS Konzentrat kannst du die einjährige Kleine Brennnessel bekämpfen. Gegen die mehrjährige Große Brennnessel und Brennnesseln im Rasen empfiehlt sich eine Spritzung mit Celaflor® Rasen-Unkrautfrei Weedex. Achte bei den Spritzungen auf eine gezielte und punktuelle Behandlung, damit keine anderen Pflanzen zu Schaden kommen. 


Brennnesseln können auf dem Kompost erneut austreiben und sich auf ihm verbreiten. Am besten entsorgst du die Nesseln im Hausmüll oder du machst dir die nährstoffreiche Pflanze zunutze: Als Jauche oder Sud kannst du die Brennnessel gegen Blattläuse einsetzen und als Brennnessel-Dünger für deinen Garten. 


Brennnesseln vorbeugen

Was hilft gegen Brennnessel, damit sie sich gar nicht erst ausbreitet? 

  • Decke freiliegende Flächen mit Unkrautvlies oder Mulch ab – so können die Brennnesseln keinen Fuß fassen.

  • Pflanze Bodendecker wie Efeu oder Storchenschnabel. Diese können die Jungpflanzen der Brennnessel sogar vertreiben.

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