Ginster, Geißklee

Ginster, Geißklee

Ginster gehört zu der Familie der Schmetterlingsblütler. Bei diesen Pflanzen setzen sich die Blüten aus unterschiedlich gestalteten Blütenblättern zusammen, einer aufwärts gerichteten, sogenannten Fahne, die das nach unten stehende, aus zwei Blättern gebildete Schiffchen überragt. Seitlich davon stehen die beiden sogenannten Flügel ab.

Der buschige Elfenbeinginster blüht schon im Frühjahr und verströmt einen süßlichen Duft. Seine cremegelben Blüten sind wie Perlen an den grünen, bogig überhängenden Rutentrieben aufgereiht. Der Edelginster präsentiert sich gegenüber seinen Artverwandten farbenfroh: Von hellem Gelb bis zu Karminrot, oft auch mit mehrfarbigen Blüten.

Achtung: Die braunen bis schwarzen Fruchthülsen, die sich ab Juli bilden, sind giftig.

 

Pflanzzeit

März und September/Oktober in Substral Naturen Pflanzerde ohne Torf.

 

Bluetezeit

Mai bis Juni

 

Heimat

Böschungen, Waldränder und Heiden in Europa.

 

Pflege

Um Edelginster vor harten Wintern zu schützen, mit Reisig abdecken. Verpflanzen der Sträucher vermeiden, da ihre an der Oberfläche verlaufende Wurzeln schlecht anwachsen. Jungpflanzen nur mit Wurzelballen oder als Containerware kaufen. Durch Rückschnitt gleich nach der Blüte wird bei Elfenbein-, Besen- und Edelginster ein kräftiger Neuaustrieb angeregt. Bei allen übrigen Arten auf einen Rückschnitt verzichten.

 

Standort

Geschützte, warme Plätze sind für alle Elfenbein-, Besen- und Edelginster Voraussetzung für ein gesundes Wachstum. Strenge Winter verkraften sie schlecht. Ein sonniger bis absonniger Platz erleichtert ihnen die Regeneration in den warmen Monaten. 

 

Gießen

Düngen mit einem Substral Grünkorn Gartendünger wird durch reichhaltige Blüte belohnt.

 

Vermehren

Durch Stecklinge. Bei den reinen Arten auch Aussaat (Kaltkeimer).

 

Tipp

Ginster immer in Kombination mit anderen Pflanzen setzen. Aufgrund ihres wenig attraktiven Aussehens nach der Blüte eignen sie sich nicht als Solitärpflanzen.