Lebensmittelmotten bekämpfen

Lebensmittelmotten bekämpfen

Zahlreiche Lebensmittel wie Mehl, Haferflocken, geriebene Nüsse, Schokolade und viele mehr stehen auf dem Speisezettel von Nahrungsmittelmotten. Befallene Lebensmittel werden verunreinigt und dadurch ungenießbar.

Nahrungsmittelmotten sind weltweit verbreitete Vorratsschädlinge, die unterschiedliche Lebensmittel befallen. Dementsprechend werden verschiedene Arten unterschieden, wie etwa die Mehl-, Kakao-, Dattel- und Dörrobstmotte. Auch wenn sie sich optisch unterscheiden, so ähneln sie sich in ihrer Lebensweise und dem Schaden, den sie anrichten.

 

Merkmale

Sehr häufig tritt die Dörrobstmotte auf. Diese erreicht eine Länge von circa 8 mm und eine Flügelspannweite von 16 bis 20 mm. Die Vorderflügel der hellgrauen Falter sind am Außenrand kupferrot gefärbt.

 

Schaden

Nahrungsmittelmotten legen ihre Eier auf oder in unterschiedliche Nahrungsmitteln ab, wie etwa Süßwaren, Nüsse, getrocknete Früchte, Getreide und Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Suppenwürfel, Gewürze oder Ölsaaten, aber auch in Tierfutter. Von diesen Produkten ernähren sich die aus den Eiern schlüpfenden Larven. Sie kriechen auf dem Nährsubstrat herum, währenddessen sie silbrig-glänzende Gespinsthäute produzieren, die die Lebensmittel zu Klumpen verkleben.

Bitte beachten: Befallene Nahrung ist ungenießbar, denn sie ist durch den Kot der Tiere verunreinigt und kann bei Verzehr beim Menschen zu allergischen Reaktionen, Magen- und Darmerkrankungen führen.

 

Entwicklung

Ein Mottenweibchen produziert etwa 400 bis 600 Eier. Je nach herrschenden Temperaturen vollzieht sich die Entwicklung vom Ei über die Larve zum erwachsenen Falter innerhalb von circa 30 bis 70 Tagen. Ihre Lebensdauer beträgt etwa 2 bis 3 Wochen.

Bitte beachten: Mottenlarven sind nicht nur in und auf Lebensmitteln zu finden! Sie kriechen oftmals auch an Küchenwänden empor. Die erwachsenen Falter sind hauptsächlich dämmerungs- oder nachtaktiv, wohingegen sie tagsüber regungslos in senkrechter Position an den Wänden sitzen. Daher können sie leicht übersehen werden!

 

Maßnahmen

Zur Vorbeugung:

  • Beim Einkauf auf einwandfreie Waren und Verpackungen achten.
  • Wichtig ist eine saubere Aufbewahrung der Lebensmittel! Larven können sich selbst durch Plastiktüten fressen. Daher ist es ratsam, Lebensmittel in fest verschließbare Behälter (z. B. aus Glas, Kunststoff, Keramik oder Porzellan) umzufüllen.
  • Verunreinigungen und Krümel sofort beseitigen.
  • Vorräte kühl, trocken und luftig lagern.
  • Ritzen und Löcher möglichst mit Fugenmittel verschließen.
  • Fugen und Ecken regelmäßig aussaugen.
  • Vorratsschränke regelmäßig feucht auswischen und trockenreiben.
  • Kein Schrankpapier einlegen, da es gute Versteckmöglichkeiten für Motten bietet.

Bei Befall:

  • Befallene Lebensmittel unverzüglich beseitigen! Regale und Flächen, auf denen die Lebensmittel gelagert werden, mit Essigwasser oder heißer Seifenlauge reinigen und trockenreiben. Vor dem Wiedereinräumen der Lebensmittel genau auf Mottenbefall untersuchen!
  • Zur Befallskontrolle von Nahrungsmittelmotten in Küchen und Vorratsräumen empfiehlt sich der Einsatz von Nexa Lotte Pheromonfalle für Nahrungsmittelmotten. Mit dieser insektizidfreien Falle werden durch spezifische Sexualduftstoffe (Pheromone) die männlichen Motten angelockt, die daraufhin auf der Leimfläche kleben bleiben. Die Anzahl der gefangenen Motten gibt Auskunft über die Höhe des Befallsdrucks. Um einen Mottenbefall in Küchenschränken und kleinen Vorratsräumen zu ermitteln, ist die Nexa Lotte Schrankfalle für Lebensmittelmotten optimal. Diese Klebefalle ist ebenfalls insektizidfrei und fängt männliche Motten mittels Pheromonen.