Blauregen, Glyzine

Blauregen, Glyzine

Glyzinen werden treffend Blauregen genannt, da ihre langgestreckten, hell violettblauen Schmetterlingsblüten kaskadenartig von langen Klettertrieben herabhängen. Die Blüten öffnen sich einzeln nach und nach von der Basis des Blütenstandes hin zu dessen Spitze und können eine Gesamtlänge von 50 cm erreichen. Ihr Duft ist angenehm. Der Blauregen ist einer der eindrucksvollsten Schlingsträucher, der Mauern, Bäume oder Pergolen mit seinen attraktiven Blüten und Laub bedeckt.

Die langtraubige Glyzine ist ein rechtswindendes Gehölz, das bereits sehr zeitig seine hellgrünen, später dunkelgrünen und gefiederten Blätter austreibt. Im Herbst verfärbt sich das Laub in ein sattes Gelb. Die Bildung von Fruchthülsen ist bei Glyzinen in unserem Klima kaum zu beobachten. Alle Teile der Pflanzen, insbesondere Rinde und Samen, enthalten verschiedene Giftstoffe.

 

Pflanzzeit

März/April und Oktober/November in Naturen Pflanzerde ohne Torf.

 

Bluetezeit

Mai bis Juni

 

Wuchszeit

Windendes Klettergehölz. Höhe 6 bis 10 m.

 

Heimat

Gebüsche, Au- und Mischwälder Ostasiens.

 

Pflege

Glyzinen brauchen in der ersten Zeit nach Ihrer Pflanzung viel Pflege. Gleichmäßige Feuchtigkeit, regelmäßiges Düngen und leicht schattierter Standort. Trockenheit ertragen weder jüngere noch ältere Pflanzen. Die meisten Glyzinen sind veredelt. Wildtriebe, die aus der Unterlage wachsen, sollten regelmäßig entfernt werden; ansonsten droht Überwucherung. Ein Rückschnitt ist nicht erforderlich, schädigt jedoch die Pflanze auch nicht. Wenn zurückgeschnitten werden soll, dann gleich nach der Blüte.

 

Standort

Glyzinen bevorzugen einen sonnigen, geschützten Standort, gedeihen aber auch im Halbschatten. Der Boden sollte gut durchlässig, nährstoffreich sein und ausreichend Feuchtigkeit enthalten.

 

Gießen & Düngen

Förderung des Wachstums mit einem Substral® Grünkorn® Gartendünger.

 

Vermehren

Vegetativ über Stecklinge oder Absenker. Sämlinge entwickeln zumeist erst nach Jahren Blüten, und dann nur spärlich. Veredelte Pflanzen lassen sich erfahrungsgemäß am einfachsten ziehen. Deshalb lohnt es sich, kräftige Jungpflanzen mit veredelten Trieben im Fachhandel zu kaufen.

 

Tipp

Verkrüppelter Wuchs und chlorotische Flecken und Ringe können durch einen Virus verursacht werden. Befallene Triebe bis ins gesunde Holz zurückschneiden.

Schädlinge

Blattläuse, Spinnmilben und andere Schädlinge lassen sich gut bekämpfen mit Celaflor Schädlingsfrei CAREO Konzentrat.

Bei Echtem Mehltau und anderen Blattfleckenpilzen Celaflor Pilzfrei Saprol anwenden.