Das Bohnentipi

Das Bohnentipi

Kinder lieben es, im Garten zu spielen, zu toben, sich zu verstecken und der Phantasie freien Lauf zu lassen. Ein Indianerzelt, auch Tipi genannt, im Garten lässt Kinderherzen höher schlagen!

Etwas Besonderes ist ein "grünes Tipi" aus Bohnenpflanzen, das ganz einfach im eigenen Garten gebaut werden kann. Bohnen zeichnen sich durch ihren kletternden Wuchs aus. Außerdem keimen und wachsen sie schnell, sodass in wenigen Wochen ein dichtes, grünes und lebendes Tipi entsteht. Es lädt nicht nur Kinder zum Verstecken ein, sondern sieht auch optisch schön im Garten aus. Außerdem bringt das Bohnen-Tipi sogar eine Ernte hervor!

Unser Tipp: Bohnen sind ideal, um im Garten oder sogar auf Balkon und Terrasse einen "Sichtschutz zum Anbeißen" zu bilden.

 

Materialien zum Bau eines Bohnen-Tipis

Gerüstmaterial:
Für das Grundgerüst des Tipis sind circa 2 bis 3 m lange Äste oder Bambusstangen, die in den Baumärkten erhältlich sind, notwendig. Damit das Tipi stabil und dicht wird, sind 5 bis 6 Stück ideal. Diese dienen den Bohnen gleichzeitig als Rankhilfe.

Pflanzenmaterial:
Es können entweder Stangenbohnen oder Feuerbohnen, die beide hoch hinauf klettern, verwendet werden. Während Stangenbohnen weiße oder violette Blüten entwickeln, bringen Feuerbohnen leuchtend rote Blüten hervor. Aus den Blüten entwickeln sich längliche Schoten (botanisch Hülsen), die bereits im unreifen, grünen Zustand geerntet und gekocht (nicht roh!) verzehrt werden können. Im reifen Zustand können die darin befindlichen Bohnen gewonnen werden.

Unser Tipp: Wenn das Tipi in einer Rasenfläche angelegt wird, ist es empfehlenswert, dieses zu umgrenzen. Dafür eignen sich die unterschiedlichsten Materialien aus Steinen, Holz oder Kunststoff.

Errichtung

Da das Bohnen-Tipi aus lebenden Pflanzen besteht, sollte es an einem sonnigen, windgeschützten Platz im Garten angelegt werden. Anschließend kann mit der Errichtung losgelegt werden. Dies gelingt in wenigen Schritten:

  1. Kreisfläche umgraben: Je nachdem wie groß das Tipi werden soll, wird ein Kreis in der Rasenfläche etwa spatentief umgegraben.
  2. Fläche mit Substrat anfüllen: Damit die Bohnen optimale Wachstumsbedingungen vorfinden, wird auf die umgegrabene Rasenfläche hochwertiges Substrat gefüllt, wie Substral Magischer Erdenzauber. Dieses 100 % torffreie Substrat besteht aus Kokosfasern. Bei Zugabe von Wasser verdreifacht sich das Volumen. Substral Magischer Erdenzauber verfügt über eine hohe Wasserspeicherkapazität und gibt Feuchtigkeit bedarfsgerecht an die Pflanzen ab. Außerdem versorgt sie dank enthaltenem Substral Osmocote-Dünger die Pflanzen bis zu 6 Monate mit Nährstoffen.
  3. Grundgerüst bauen: Die Bambusstangen oder Äste werden in regelmäßigem Abstand zueinander rund um den Kreis in den Boden gerammt. Anschließend mit einer Schnur oder mit Draht an den oberen Enden zusammenbinden.
  4. Bohnen pflanzen: Am einfachsten ist die direkte Aussaat der Bohnen – dies ist ab etwa Mitte Mai möglich. Alternativ können bereits in Innenräumen vorgezogene junge Keimlinge gepflanzt werden. Um jeden Ast oder jede Bambusstange werden jeweils 5 bis 6 Bohnen oder Keimlinge gesetzt. Anschließend angießen.

Unser Tipp: Damit das Tipi besonders dicht wird, können zusätzlich zu den Stangen- oder Feuerbohnen auch niedrig wachsende Buschbohnen gepflanzt werden (circa 60 cm Wuchshöhe).

Wird im Mai das Tipi gebaut, verziert im Sommer ein "lebendes Tipi" den Garten.