Die Feuerwanze

Die Feuerwanze

Vom Frühsommer bis in den Herbst sind in vielen Hausgärten auffällig rot-schwarz gefärbte Feuerwanzen zu finden. Diese werden optisch häufig mit Käfern verwechselt. Sie zählen nicht zu den Pflanzenschädlingen, können bei Massenvorkommen aber als lästig empfunden werden.

 

Aussehen

Die Gemeine Feuerwanze (Pyrrhocoris apterus) ist eine in Mitteleuropa sehr häufig vorkommende Art aus der Familie der Feuerwanzen. Sie wird circa 1 cm groß, ihr Körper ist rot gefärbt mit schwarzer Musterung. Sie ist nicht flugfähig, da ihre Vorderflügel verkürzt sind.

 

Lebensweise

Feuerwanzen treten meist in großer Zahl an warmen, trockenen Standorten auf. Hormonartige Ausscheidungen fördern dieses Verhalten zu Massenansammlungen. Besonders häufig kommen sie an Linden, Robinien und Malven vor, an deren Samen sie mit ihrem Rüssel saugen. Einen Schaden an den Pflanzen richten sie dabei jedoch nicht an. Darüber hinaus saugen Feuerwanzen auch an toten Insekten. Ansonsten ist über ihre Ernährung wenig bekannt, vermutlich zählen auch lebende Insekten bzw. deren Eier zu ihrem Nahrungsspektrum.

 

Überwinterung

Die erwachsenen Wanzen überwintern gemeinschaftlich (oft bis zu 100 Tiere!) als Klumpen im Laub unter Büschen oder dicht gedrängt am Baumstamm. Unter warmen Witterungsbedingungen verlassen sie ab etwa Mitte März ihre Überwinterungsquartiere. Die Paarung erfolgt zwischen April und Mai. Nach der Eiablage schlüpfen die roten Larven, die später einen schwarzen Kopf und einen schwarzen Fleck auf dem Rückenschild bekommen. Erst die erwachsenen Tiere weisen die typische rot-schwarze Musterung auf.

 

„Duft“ zur Abschreckung

Fühlen sich Feuerwanzen bedroht oder werden sie angegriffen, sondern sie aus speziellen Drüsen eine unangenehm riechende Flüssigkeit ab. Dadurch werden die anderen Tiere gewarnt und zur Flucht bewegt.

 

Maßnahmen

Da die Feuerwanzen die Pflanzen nicht schädigen, sind keine Bekämpfungsmaßnahmen notwendig. Aufgrund ihres massenhaften Auftretens werden sie jedoch oft als „Lästlinge“ empfunden, insbesondere, wenn sie am Haus wie beispielsweise auf der Terrasse auftreten. Hier können sie mit Ungeziefer-Sprays bekämpft werden, beispielsweise mit Substral Celaflor® Ameisen-Spray*, der auch gegen Ameisen, Spinnen und anderes kriechendes Ungeziefer rasch und anhaltend wirksam ist.