Dürrfleckenkrankheit an Tomate

Dürrfleckenkrankheit an Tomate

Beschreibung

Ab Juni entstehen auf befallenen Blättern braune, längliche bis runde Flecken, die von einem hellen Rand umgeben sind und oftmals deutliche konzentrische Kreise aufweisen. Auch Stängel, Blattstiele und Blütenstände können betroffen sein. Auf den Früchten entstehen ebenfalls runde, manchmal eingefallene Flecken mit den typisch konzentrischen Kreisen.

 

Maßnahmen

Im Gewächshaus wie im Freiland für ausreichend großen Pflanzabstand sorgen, damit die Blätter schneller abtrocknen können. Gegebenenfalls die Pflanzen auslichten oder zurückschneiden, um eine bessere Durchlüftung zu gewährleisten. Im Gewächshaus für ausreichende Belüftung sorgen, um hohe Luftfeuchte zu vermeiden. Möglichst nur morgens wässern und dabei die Blätter trocken belassen. Regelmäßige Kontrollen helfen, vorhandene Pilzkrankheiten frühzeitig zu erkennen. Je eher die regelmäßigen Schutzspritzungen erfolgen, umso besser. Unsere Empfehlung: Bei Sichtbarwerden der ersten Symptome zwei bis drei Spritzungen im Abstand von etwa acht bis zehn Tagen vornehmen. Um ein Überwintern der verursachenden Pilze zu verhindern, befallene Blätter einsammeln und über den Bio- oder Hausmüll entsorgen. Auf keinen Fall in den eigenen Kompost geben.

 

Tipp

Gemüsepflanzen benötigen reichlich Wasser und Nährstoffe, um Blattwerk und Früchte zu versorgen. Eine regelmäßige, ausreichend hohe Nährstoffzufuhr gewährleistet kräftiges, gesundes Blattwachstum und schafft die Basis für eine ertragreiche, schmackhafte Ernte. Insbesondere kaliumbetonte dünger sorgen für reichen Fruchtansatz und geschmackvolle Früchte. Zur Düngung eignen sich Flüssigdünger, die mit dem wöchentlichen Gießwasser gegeben werden. Alternativ empfehlen sich einmalige Düngegaben mit Langzeitdüngern.